Fiasko beim Peter-Handke-Ähnlichkeitswettbewerb: Bart und Brille vergessen!

Geboren am 22. Dezember 1963 – für ihn selbst überraschend.

Hat sich dann bald zum Kleinkind hochgekrabbelt. Rückschläge durch Mumps, Masern und Murmelverschlucken. Klassenbester in der Grundschule, gleichauf mit Armin Latz, ein ewiges Duell.
Erster Schwarm: Elke Tresemer aus Lendersdorf. Seine Hobbies als Schüler sind Radfahren, Rollschuhlaufen und Dinge zum Explodieren bringen.

Öde Jahre auf dem Gymnasium in Düren. Hasst seitdem Schulbusse und Cordhosen.

Erste Frau, die er nackt gesehen hat: Ingrid Steeger.
Seine Hobbies erweitern sich um Lesen, Musik hören und Bilder aus dem Wäschekatalog. Zweiter Schwarm: Birgit Teichert aus Rölsdorf.

Abitur mit Note 2,8 – da bleibt nur ein Studium der Geisteswissenschaften.

1988 steigt er zum Rädelsführer der Bonner Studentenschaft auf und besetzt das eigene Institut. Bringt nix, macht aber Spaß.

Dritter Schwarm: Angelina Jolie aus Hollywood.

1992 krönt man ihn zum Magister artium. Er dankt aber sogleich ab und wird Mitherausgeber der Feuilletonzeitung „RheinArt“. Macht sich dort als Kleinkunst-Kritiker einen Namen (aber hallo!), fragen Sie mal Überlebende.

1996 Heirat mit der eigenen Frau. Zugleich erste Gehversuche auf der Bühne. Wird dann lieber Stand-Upper (ein ganz dummer Kalauer: „Gehversuche“ – „Stand-Upper“, Sie verstehen?). Macht seitdem unfallfreie Comedy. Fast.
Erstes Soloprogramm „Nett von mir“ 1997 (in Zusammenarbeit mit Moritz Netenjakob).

Es folgen lange, lehrreiche, erfüllende Jahre als Stamm-Moderator im Ersten Kölner Wohnzimmertheater. Dieser feine Comedy-Club wird zur Brutzelle und Heimstatt einer neuen Generation von Komikern: Johann König, Gregor Mönter, Achim Knorr, Martin Reinl, Vera Deckers, Matthias Seling, Ramona Schukraft, Marius Jung, Edno Bommel, Ausbilder Schmidt, Onkel Fisch und Dagmar Schönleber werden hier zu dem, was sie auch heute noch sind!
Naja, man muss wohl dabei gewesen sein…

Zweites Soloprogramm „Es ist nicht leicht, ein Gott zu sein“ 1999 (in Zusammenarbeit mit Andreas Schmitz und Roland Slawik).

Geburt der Tochter Carolina im Herbst 2000, Quelle der Inspiration für kinderkritische Gags.

Drittes Soloprogramm „Solo für Vati“ 2003 (in Zusammenarbeit mit Georg Schnitzler und Anny Hartmann). Miterziehende Väter haben es schwer, mailen Sie ihm, er schickt den Text.

Mai 2005: Jürgen Rüttgers wird Ministerpräsident, Angela Merkel wird Kanzlerkandidatin und Oskar Lafontaine kehrt auf die politische Bühne zurück. Tillmann reift schlagartig zum Kabarettisten. Im Frühjahr 2006 geht das vierte Kabarett-Solo „Deutsch, aber glücklich“ an den Start.

Seit Herbst 2008 spielt er sein neues Programm:
“Ein bisschen klug muss sein”. Kostproben gibt es live auf der Bühne. Und aktuelle Videoclips auf diesen Seiten!

Und sonst?
Arbeit als Regisseur mit Gregor Mönter, Dagmar Schönleber, Matthias Seling, Lars Hohlfeld, Anny Hartmann, Matthias Jung, Vera Deckers, Klaus-Peter Pfeiffer, Robbi Pawlik und dem chinesischen Wortspielakrobaten Nam E. Drop-Ping.

Tillmann lebt heute als Hausfrau und Mutter in Köln.